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Hexen und Heiden |
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Manche Dinge bleiben immer wahr. Leben und Tod. Erde und Himmel. Naturreligion in der Tarotberatung?Dass ich selber naturreligiös oder auch heidnisch orientiert bin, hat natürlich Einfluss darauf, wie ich die Welt sehe und welche Erfahrungen ich in ihr mache. So ist z.B. die Natur für mich beseelt und die jährliche Entwicklung zwischen Werden und Vergehen, Frühjahr bis Winter, für mich ein wichtiger Prozess, den ich sehr intensiv mitgehe und auch feiere. Außerdem ist es mir wichtig, das Weibliche zu ehren und ihm den Platz zu geben, der ihm zusteht: einen Göttlichen. Dies in Allianz mit dem männlichen Göttlichen, das im Heidentum nicht über der Göttin, sondern neben ihr steht. Bei Tarotberatungen und Deutungen steht mein persönlicher Glaube jedoch im Hintergrund: Im Vordergrund steht der Klient, sein Anliegen und die Antwort, die das Tarot gibt. Es hat sich aber als sehr hilfreich erwiesen, beide Welten zu kennen - die christliche Tradition und die heidnische - und in der Beratung auf das Wissen und die Weisheit beider Welten zurückgreifen zu können. Das macht das Bild manchmal soviel vollständiger! Mein Weg zu heidnischen Tarotdecks:Nach langjähriger Arbeit mit dem Thoth Tarot, der Beschäftigung mit der Person Aleister Crowleys und damit zwangsweise der Hermetik bzw. abendländischen, christlich beeinflussten Spiritualität, arbeite ich seit 2002 mehr und mehr mit heidnisch bzw. naturreligiös orientierten Tarotdecks. Begonnen hat es mit Voenix' Germanischem Götterorakel. Inzwischen sind mir auch durch meine Arbeit als Autorin viele heidnisch orientierte Tarotdecks bekannt, die ich besprochen habe und mit denen ich gelegentlich lege. Echte Liebe wurde in den letzten 5 Jahren aber aus der Beschäftigung mit dem Druid Craft Tarot . So sehr, dass ich es inzwischen gleichberechtigt mit dem Thoth Tarot und Smith-Waite als mein erstes Tarotdeck für Beratungen und Legungen einsetze. Anders als viele heidnischen Karten hat es ein ausführliches Begleitbuch, das das Weltbild des derzeit größten Druidenordens der Welt, des "OBOD" (Order of Bards, Ovates and Druids), das diesem Deck zugrunde liegt, wirklich in Einklang mit den Bildern erklärt. Die Archetypen der Karten strahlen eine solche die Sinne ansprechende Kraft aus, dass die Arbeit mit Ihnen in der Legung sehr starke Bilder und Eingebungen freisetzen kann. Die Tarot-Arbeit mit heidnischen Tarotdecks und besonders dem Druid Craft ist anders als mit den traditionellen Decks von Waite und Crowley. Die meisten heidnischen Decks folgen zwar der traditionellen Struktur und Bedeutung des Tarot, bereichern diese aber um einige, wirklich wichtige Bestandteile, die auch die Deutung der Karten beeinflussen:
Wegen dieser Punkte ist der Umgang mit heidnischen Decks für mich sehr bereichernd und erfüllend. Bestimmte Komponenten, die in der Gesellschaft und vor allem in den staatlich anerkannten Religionen unserer Gesellschaft fehlen, werden hier sichtbar gemacht und anerkannt. Menschen, die gerne mehr über das Heidentum und heidnische Tarotdecks erfahren und mit dem Druid Craft legen üben möchten, biete ich das Seminar "Hexen, Druiden, Heiden und Tarot" an, dass dieses Jahr aufgrund der großen Nachfrage auch in München und Hamburg stattfindet. Der nächste Termin in bzw. bei Köln wird am 02./03. April stattfinden. Interessierten Neulingen, die erst mal in das Thema hineinschnuppern wollen, möchte ich den 3-stündigen Abend-Workshop "Einstieg in das DruidCraft Tarot" am 23. März empfehlen. Alles zu meinem Angebot rund um "Hexen, Druiden, Heiden und Tarot" finden Sie in meiner Seminarübersicht.
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| © by Michelle |